1995 ging ich mit Joe Master, einem Vollblutaraber meinen ersten Distanzritt für Einsteiger über 30 Kilometer.
Ich war schnell
gefangen von diesem Sport, der Mensch und Tier einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangt. Über die Jahre hinweg steigerten sich die Rittlängen und das Tempo. Zudem baute ich mir mein Nachfolgepferd Madera
auf, ebenfalls ein Vollblutaraber.
1999 startete ich zum ersten Mal auf 100 Kilometer in St. Valentin in Österreich. Die Reitzeit betrug 360 Minuten und ich bekam einen Vorgeschmack auf die Königsdisziplin im
Distanzsport den “Hundertmeiler”, also 160 Kilometer Reiten am Stück.
Im Bild links Jeanette Henkel mit VA Sparky und rechts i.B. meine VA Stute Madera.
2000 musste ich meine Stute Madera aus gesundheitlichen Gründen aus dem Sport nehmen. So beendete ich nach insgesamt 1000
Kilometern “in Wertung” ebenfalls meine “Distanzsportkarriere” und widmete mich mehr meinen Englischen Vollblütern.
Die ersten und wohl interessantesten Englischen Vollblüter aus meiner Zucht sind die Stute Dreaming White (Neshad aus der
Dominante) und der Hengst Tremondo (Hondo Mondo aus der Trentina Gold), beide geboren 1998.
Hier im Bild Tremondo, der für seinen Besitzer Danny Rosport (5 Siege, 6 Plätze) eine Gesamtgewinnsumme von 25.000 Euro
einlief. Mit Tremondos max. GAG von 85,5 Kilo wurde er zum besten Nachkommen seines Vaters Hondo Mondo.
2001 absolvierte ich in Köln einen dreiwöchigen Trainerlehrgang über das “Direktorium für Vollblutzucht und Rennen”
zum “Besitzertrainer”. Nach bestandener Prüfung ist man berechtigt eigene Galopprennpferde selbst zu trainieren und starten zu lassen.
Meine Lizenz beantragte ich erstmals 2003. Den bisher größten Erfolg hatte
ich 2004 mit meiner Stute Almudena.